Vortrag und Gesprächsrunde mit jugendschutz.net im forum

Deutscher Hiphop ist als Spiegel der Gesellschaft nicht frei von menschenverachtenden Inhalten. Explizit neonazistischer Rap tritt jedoch erst in den 2000er Jahren auf, als sich Teile der rechtsextremen Szene gegenüber anderen Subkultureinflüssen öffnen.
Während der sogenannte NS-Rap innerhalb der eigenen Szene scheinbar ein Randphänomen bleibt, gelingt es rechtsextremen Musiker*innen wiederholt, mit einzelnen Tracks hunderttausende Hörer*innen zu erreichen und hohe Chart-Platzierungen zu erzielen.

Der Workshop diskutiert die Rolle von Musik allgemein und NS-Rap im Speziellen für neonazistische Szenen.
Nach einer Einführung in die wichtigsten Akteur*innen und Strukturen werden in einer gemeinsamen Arbeitsphase aktuelle Video-Beispiele durch die Teilnehmenden auf ihre ideologischen Inhalte sowie ihre ästhetische Gestaltung und Bildsprache hin untersucht. Je nach Schwerpunkt und Interesse der Teilnehmenden kann hier auch auf die Möglichkeiten pädagogischer und bildungspolitischer Interventionen eingegangen werden.

Die Referenten von jugendschutz.net aus Mainz recherchieren aktuelle und jugendbezogene Themen und Trends in den Sozialen Medien mit einem besonderen Schwerpunkt auf extrem rechte Online-Akteur*innen.

Mittwoch, 11. Mai
19 bis 21 Uhr
im Café des Jugendkulturzentrum forum
Das Café ist bereits ab 18 Uhr geöffnet

Der Flyer zur Veranstaltung