Stadtjugendring und seine Mitgliedsverbände brauchen nachhaltige Unterstützung

Am 6. Juli war es mal wieder soweit:
Der Stadtjugendring Mannheim e.V., seine Abteilungen und viele seiner Mitgliedsverbände waren am Paradeplatz präsent bei der mittlerweile schon traditionellen Imageveranstaltung "Jugendarbeit wertvoll".
An zahlreichen Tischen und Ständenkonnten kleine und große Besucher*innen Spielangebote nutzen und sich gleichzeitig über die Kernthemen der Jugendverbandsarbeit informieren. Politische Bildung & Selbstorganisation, Qualifikation, Freizeiten oder Dialog & Begegnung hießen einige dieser Schwerpunkte, denen sich die Jugendverbände widmen.

Foto des Stands "Dialog & Begegnung" mit Stellwand und Rollups von Fatih-Jugend und DITIB-Jugend

Der Stadtjugendring als Arbeitsgemeinschaft der Verbände unterstützt die Verbände darin, ist Lobbyist für die Interessen der Mannheimer Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Parallel dazu ist er Träger der Mannheimer Inklusions-, Sprach- und Hausaufgabenförderung (misha), des Internationalen Mädchentreffs und des Jugendkulturzentzrum forum. So bot der Paradeplatz trotz der großenm Hitze ein buntes Abbild der außerschulischen Jugendbildung.

Talkrunde mit Gemeinderäten und den Vertretern der Jugendverbände sowie des Stadtjugendrings an Stehtischen auf dem Paradeplatz

Dass diese Arbeit eine auskömmliche und verlässliche finanzielle Förderung braucht, machten die Akteure dann im Politik-Talk mit Vertreter*innen des jetzigen und zukünftigen Gemeinderats deutlich. SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer stellte sich der Diskussion ebenso wie seine neuen Kolleg*innen Prof. Kathrin Kölbl (FDP), Hanna Böhm (DIE LINKE) und Chris Rihm (CDU). SJR-Vorstand und Geschäftsstelle sowie die Verbandsvertreter*innen erläuterten die Forderungen, die von allen Politiker*innen als durchaus nachvollziehbar und nicht überzogen angesehen wurden.

Viel Aufmerksamkeit verursachte die Aktion des Jugendkulturzentrum forum, das analog zum Soli als Unterstützung um den "kloli" bat. Mit der Spendenaktion für Klopapier wollte die Einrichtung deutlich machen, dass es bei der aktuellen Finanzierung wirklich am Nötigsten fehlt und das selbst kleinste Anschaffungen nicht mehr möglich sind.

 

Einen Eindruck von der Imageveranstaltung vermitteln die Bilder in der Galerie.