Jugendringe fordern Berücksichtigung bei BaföG-Änderung

Seit dem 5. April 2019 laufen im Deutschen Bundestag die Beratungen zur Reform des Bundesausbildungsförderungs­gesetzes (Drucksache 19/8749). Die Jugendringe und -verbände fordern von den Abgeordneten, nicht nur das ehrenamtliche Engagement der Studierenden im Rahmen der Selbstverwaltung auf die Dauer der BaföG-Leistungen anzurechnen, sondern auch die Tätigkeiten anerkannter und lizenzierter Jugendleiter*innen in den Kreis der anspruchsberechtigten Personen aufzunehmen.
Der Stadtjugendring hat deshalb die beiden Mannheimer Bundetagsabgeordneten Gökay Akbulut (DIE LINKE) und Nikolas Löbel (CDU) angeschrieben und sie um Unterstützung gebeten. Beide haben auch prompt geantwortet und wollen sich für eine entsprechende Änderung stark machen.

"Ich stimme völlig mit Ihnen überein, dass das ehrenamtliche Engagement von Studie-renden bei der Verlängerung der Studienzeiten und bei der Bezugsdauer von BAföG angerechnet werden soll. Ohne die vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer wären viele Be-reiche in Deutschland deutlich weniger gut organisiert." schreibt Frau Akbulut. Und weiter "Ich werde mich im Bundestag für eine entsprechende Änderung stark machen.Ich werde mich im Bundestag für eine entsprechende Änderung stark machen."

Herr Löbel sichert ebenfalls zu: "Gerne werde ich das weiter verfolgen und an geeigneter Stelle unterstützen. Denn Ihr habt mir der richtigen Anerkennung der freien Jugendhilfearbeit auch im BAfÖG absolut Recht."

Da auch einige andere Jugendring sich an ihre zuständigen Abgeordneten gewandt haben, sollte doch Bewegung in die Sache kommen.