Bei den SJR-Veranstaltungen zur Bundestagswahl (siehe Artikel vom 13., 17. und 19.7.) war auch die Aktion wahlVERSPRECHEN am Start. Die Kampagne ist eine Idee des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR), der die Abgeordneten des kommenden Bundestages dann auch an ihre Versprechen erinnern und deren Umsetzung einfordern will. Ausnahmslos alle Kandidat*innen machten mit und wählten aus den 7 vorgegebenen Antworten mehrere bzw. sogar alle aus oder trugen selbst formulierte Versprechen ein.

Blick von der Empore in den Sall des Jugendkulturzentrums forum beim Kandidatencheck zur Bundestagswahl am 12. Juli 2017

Florian Kußmann (FDP) kreuzte alle Felder an, würde also im Falle einer Wahl das meiste umsetzen müssen. Stefan Rebmann (SPD), der bereits im Bundestag sitzt und auf eine Wiederwahl hofft, war ihm dicht auf den Fersen. Er differenzierte seine Antworten und versprach außerdem noch, sich wirklich an seine Versprechen zu halten.
Gökay Akbulut (DIE LINKE) legte ihren Schwerpunkt neben der Förderung der Jugendarbeit auf eine vielfältige Gesellschaft ohne Hass und auf ein Europa, das offen und solidarisch sein soll. Dem konnte Dr. Gerhard Schick (Bündnis 90 / Die Grünen), wie Rebmann auch bisher im Bundestag vertreten,  gut folgen, denn auch für ihn steht ein offenes Europa und eine vielfältige Gesellschaft im Mittelpunkt.
CDU-Kandidat Nikolas Löbel und Dr. Jens Brandenburg (FDP, Rhein-Neckar-Kreis) betonten beide das gleiche: Sie wollen sich dafür stark machen, dass Bildung eben viel mehr ist als nur Schule. Zudem gaben sie das Versprechen ab, auch nach der Wahl genauso häufig präsent zu sein wie davor.

Die Wahlversprechen können detailliert in der Galerie nachgelesen werden.
Weitere Links: Jugendwahl in Mannheim, U18 (bundesweit)